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Seniorensportgruppe Gymnastik und Circle Training besuchen die Eisstockschützen

IMG_1618Die Sportart wechselten Teilnehmer der Senioren-Sportgruppe des WSSV um einmal Eisstockschießen  ( Laetli ) zu probieren. Bei wechselhaften Wetter ( Regen ) traf man sich um 16.00 Uhr auf der Multifunktionalen Anlage des WSSV. Unter der Anleitung von Helmuth Heckmann und der Organisation von Egon Wilhelms wurden die ersten Versuche gewagt, um mit dem 3,8 kg schweren Eisstock möglichst viele Punkte zu erzielen. Gab es bei den ersten 3 Versuchen noch Probleme den Eisstock über das Feld zu schießen, klappte es bei den weiteren Versuchen bei allen Teilnehmern besser ( lag es vielleicht an dem Glühwein ? ). Am besten beherrschte Mario Mikstas das „ Laetli – Eisstockschießen „ und wurde vom Abteilungsleiter der Eisstockschützen Helmuth Heckmann zum Sieger erklärt.
Anschließend wartete ein leckeres Grünkohlessen im „ Sportlerstübchen „ Vereinsheim des WSSV auf die Teilnehmer.

Tennisspieler besuchen die Eisstockschützen

VFL Tennis (2)Die Sportart wechselte  die „ Reise-Montagstennis-Mannschaft „ des VFL Wilhelmshaven. Bei durchwachsenem Wetter  konnte Abteilungsleiter  der Eisstockschützen Helmuth Heckmann die Gäste zum  „ Laetli – Schießen „ auf der Multifunktionalen Asphalt Anlage des WSSV willkommen heißen. Für die ordnungsmäßige Durchführung, notieren der erzielten Punkte, war Ilse Heckmann zuständig.  Während Helmuth Heckmann für die Organisation auf dem Platz zuständig war erhielten Elfi und Jürgen viel Lob für die Versorgung mit alkoholischen und nicht alkoholischen Getränken sowie  andere Leckereien womit ein gemütlicher Nachmittag nichts im Wege stand. Einige Teilnehmer hatten zum ersten Mal einen Eisstock in der Hand und wurden von Helmuth Heckmann in dem Bewegungsablauf und der Technik eingeführt. Klappte es bei den ersten Versuchen nicht so gut ging es etwas später mit ein bisschen alkoholischem Zielwasser besser. Trotzdem wurde bei manchen verunglückten Versuchen herzlich gelacht und bei guten Versuchen ( 12 Punkte ) viel Applaus gespendet.
Nach 3 Durchgängen belegte bei den Damen Anja Ulber den 1. Platz. Bei den Herren belegte Dirk Walder  den 1. Platz. Zum Abschluß fand ein gemütliches Beisammensein mit einem leckeren Grünkohlessen im „ Sportler Stübchen „ statt.

Viele Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften und sportliche Leistungen

Anlässlich der 38. Delegiertenversammlung des Wilhelmshavener Schwimm- und Sportverein e. V. wurden 50 Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft oder sportlicher Leistung durch den Vorstand geehrt:

25 Jahre (Ehrennadel in Silber):
Meike Breer, Petra Brinker, Rosemarie Engel, Werner Feldmann, Britta Feldmann, Isabelle Feldmann, Torben Feldmann, Andreas Janssen, Helga Kempe, Hans Kopf, Petra Lubbe, Dietmar Mettin, Frauke Rostek, Dieter Rothe, Sandra Schirakow-Kroj, Jörg Thomae, Norbert Ungermann, Axel Wolf.

40 Jahre (Ehrennadel in Gold):
Hans-Joachim Felmberg, Traute Fischer, Helmut Groth, Horst Lübben, Elke Schütt, Werner Stellmacher, Ellen Stolzenberger, Wilma Welte, Elfriede Willerts, Ursula Witt, Ingo Witt.

50 Jahre (Ehrennadel in Gold mit Zahl 50):
Gundel Carstens, Hanna Egidius, Rolf Egidius, Hilke Ernst, Wolfgang Ernst, Edith Freund, Antke Huntemann, Gudrun Knieling, Franz Knieling, Peter Konieczny, Elisabeth Weiß.

60 Jahre (Ehrenmitgliedschaft):
Kay Popken.

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Das Bild zeigt die anwesenden Geehrten mit den Vorstandsmitgliedern Gerald Legrand (li.), Hartwig Karasch (3.v.li.).

Für ihre sportlichen Erfolge im Schwimmen bei Landes-, Norddeutschen und Deutschen Meisterschaften sowie European Masters wurden geehrt: Bernhard Abbass, Olaf Amelsberg, David Beser, Stefan Hafner, Luca Jantzen, Sabine Nischan, Uwe Rossmeisl, Sascha Sauer, Alexander Sonneborn. Der Medaillenspiegel dieser Schwimmer/innen: 39 x Gold, 29 x Silber, 13 x Bronze. Mit Luca Jantzen – mit 10 Jahren bereits Landesmeister – startete ein hoffnungsvolles Nachwuchstalent für den WSSV. Auch David Beser – 13 Jahre – konnte seine Erfolgsserie der letzten Jahre fortsetzen.

 

 

 

Bosseltour der Eisstockschützen

Die Teilnehmer beim Bosseln

Die Teilnehmer beim Bosseln

Machen wir es den Ostfriesen nach und der Abteilungsvorstand konnte 14 Eisstockschützen und  Gäste zur alljährlichen Bosseltour begrüßen. Um 10.00 Uhr traf man sich an der Bosselstrecke am Kraftwerk. Dann wurde die Bosselstrecke bis zum Maadesiel und zurück in Angriff genommen.
Die Auslosung der Mannschaften wurde durch Ziehung eines Flachmannes mit Nummer vorgenommen der gleich zur Begrüßung ausgetrunken wurde. Viel Spaß und zu Lachen gab es bei manchen geglückten und verunglückten Wurf. Das Wetter spielte mit und Petrus hatte ein Herz für die Eisstocksportler und ließ die Sonne scheinen. Da auch der Nachschubwagen immer zur rechten Zeit am richtigen Ort war, brauchte keiner zu verdursten und alle Teilnehmer kamen in guter Laune am Ausgangspunkt wieder an. Nach soviel Verweilen in der frischen Luft schmeckte der leckere Grünkohl, für 30 Personen zubereitet vom Pächter der Vereinsgastronomie „ Sportlerstübchen „ im WSSV,  doppelt gut.
Bei der Siegerehrung vorgenommen von Protokollführerin Ilse Heckmann siegte die Mannschaft Werner Posenauer mit 64 Würfen vor der Mannschaft Günter Helmerichs mit 74 Würfen. Nach dem Grünkohlessen beim gemütlichen Beisammensein und in lustiger Runde wurde beschlossen: Eines ist doch klar „Die Kugel wird geschmissen auch im nächsten Jahr„.

Aikido bei der Wilhelmshavener Sportgala 2017 „Miteinander – Füreinander

Nachdem eine andere Sportgruppe des WSSV ihre Teilnahme absagen musste, wurden die Aikidoka gebeten, diese Lücke in der Sportgala zu füllen. Bei der ersten Anfrage durch den Verein hatten beide Aikido-Trainer eine Teilnahme ausgeschlossen. Nicht nur aus terminlichen Gründen sondern auch aus der Überzeugung heraus, dass eine Vorstellung des Aikido in einem Zeitrahmen von nur 5 Minuten kaum möglich ist.

Doch nachdem erneut der Wunsch geäußert wurde, Aikido in die Veranstaltung einzubinden, haben Peter Löffel und ich uns trotz aller Bedenken bereit erklärt, einen Part zu übernehmen. Es war eine Herausforderung für uns, denn fünf Minuten sind wirklich wenig Zeit, um dem Publikum die Vielseitigkeit von Aikido zu vermitteln. Alle aktiven Sportler/innen unserer Gruppe haben sich sofort zur Teilnahme bereit erklärt, was uns als Trainer besonders gefreut hat. Es blieben genau zwei Trainingsabende für die Planung und das notwendige Einüben des Ablaufs. Auch hier musste erst ein Konsens gefunden werden, was möglich ist und was vorzeigbar ist. Dass hierbei auch zwei Teilnehmer, die durch Bandscheibenprobleme gehandicapt sind, ihren Beitrag geleistet haben, ist diesen beiden besonders hoch anzurechnen.

Die „Sieben Aikidoka“ der Benefiz-Veranstaltung „Miteinander - Füreinander“. Unten von rechts: Edna Drolshagen, Peter Löffel, Peter Klische-Drolshagen; Oben von rechts: Hannah Drolshagen, Louis Drolshagen, Thomas Kühne, Christian Jank

Die „Sieben Aikidoka“ der Benefiz-Veranstaltung „Miteinander – Füreinander“. Unten von rechts: Edna Drolshagen, Peter Löffel, Peter Klische-Drolshagen; Oben von rechts: Hannah Drolshagen, Louis Drolshagen, Thomas Kühne, Christian Jank

An der Generalprobe am 07.01. konnten wir nicht teilnehmen. Deshalb blieb es für uns spannend, denn es fehlte uns jede Vorstellung vom Umfang und Größe dieser Veranstaltung. Erst am Veranstaltungstag selbst konnten wir bei der Stellprobe den genauen Programmablauf erkennen. Eine Vorführung bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung war für alle von uns neu, so dass der eine oder andere doch schon mal trocken schlucken musste. Glücklicherweise stand uns Stefani Hanke vom WSSV mit Rat und Tat beiseite, vielen Dank dafür.

Bei der Aikido Vorführung konnten wir auf ungewohnte aber sehr geeignete Turnermatten zurückgreifen. Die japanisch übliche Etikette des gegenseitigen Respekts wurde eingehalten.  Da der Ablauf ein enges Zeitkorsett hatte und dennoch unter dem Motto stand „Möglichst viel Aikido in 5 Minuten“, gab es in den fünf Minuten keinen Stillstand. Nach dem Verbeugen rollte zunächst jeder nach gut Dünken und seinen Fähigkeiten auf der Matte herum – ein wuseliges Durcheinander. Einer der Aikidoka musste den Takt vorgeben: eine Minute für jeden Abschnitt. Nach den geführten Rollen (die zwei Trainer kniend) folgten die Techniken im Stehen. Jeweils zwei Angreifer wurden bewegt, teils gleichzeitig, teils nacheinander. Peter Löffel ließ sich eine Hand (Katate dori ai hanmi) greifen, ich zeigte Techniken, bei denen beide Hände (Ryote dori) gehalten wurden. Drittes Klatschen – Wechsel: Fünf Aikidoka führten eine kleine Stockform (Feuerkata) vor. Nach dem vierten Klatschen zeigten wir Waffentechniken: Peter demonstrierte Techniken gegen zwei Angreifer die mit dem Bokken (japan. Übungs-Holzschwert) angriffen, während ich parallel dazu meinen Jo (Wanderstab) behielt um damit Angriffe von zwei Aikidoka abzuwehren. Schon kam das fünfte Klatsch-Signal  – als letztes zeigten die Aktiven im typischen japanischen Kniesitz (Seiza) die Anwendung von Atemkraftübungen (Kokyu-Ho). Dann ein schneller Wechsel zum Abgrüßen, denn die nächste Gruppe wartete bereits.

Mit überwiegend sechs Personen auf der Matte, die jeweils ihre eigenen Übungen vorführten, wurde dem Publikum einiges abverlangt. Ich selbst fand es eine gelungene Vorstellung, denn es konnte die ganze Vielseitigkeit des Aikido in nur fünf Minuten vorgestellt werden. Die Darbietung wurde vom Publikum gut angenommen und gab es nicht nur am Ende sondern auch zwischendurch Applaus. Im nachfolgenden Montagstraining wurde zwei Aktiven (Christian Jank und Thomas Kühne) nach den Richtlinien des Bundesverbandes der Aikidolehrer (BDAL) die Gelbgurt-Prüfung abgenommen. Einen großen Teil ihrer erworbenen Fertigkeiten hatten die beiden bereits bei erschwerten Bedingungen (jede Menge Adrenalin) in der SportGala unter Beweis gestellt.

Peter Klische-Drolshagen